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Dankbarkeit als Schlüssel für ein erfülltes Leben


Dankbarkeit und Minimalismus

Sie sind bereits dabei, Ihr Leben zu vereinfachen und stehen nun vor der Frage, was Ihnen wirklich wichtig ist?


Entrümpeln macht den Blick frei für das wirklich Wichtige und Schöne. Wenn wir im Außen (Ablenkungen) reduzieren, entsteht auch im Inneren wieder mehr Raum. Für das Kultivieren von Dankbarkeit zum Beispiel. Eine dankbare Grundhaltung führt zu mehr Fülle.

In meinem ersten Blog ging es unter anderem um das Thema „Fokussierung“.

Wenn ich den Fokus auf den Reichtum in meinem Leben lege und wertschätze, was ich alles habe, kann ich die Fülle in meinem Leben wahrnehmen und auch in suboptimalen Situationen tiefe Freude empfinden.


Wenn ich mich umgekehrt auf das konzentriere, was meinem Leben (vermeintlich) fehlt und nicht gut genug ist, befinde ich mich in einem ständigen Zustand des Mangels.

Es ist ganz einfach: wir ziehen das an, was wir aussenden. Je dankbarer wir sind, desto mehr ziehen wir Dinge an, für die wir dankbar sein können. Mit Worten, aber auch mit Gedanken und Handlungen.


Mittlerweile bestätigt die Wissenschaft, dass Dankbarkeit sogar die molekulare Struktur des Gehirns verändern kann. Robert A. Emmons von der Universität Kalifornien und sein Kollege Michael E. McCullough sind Pioniere auf diesem Forschungsgebiet der Neurowissenschaft.


Ich bin bei meiner Recherche auf ein paar Links zu wirklich interessanten Studien gestoßen:


Warum ist Dankbarkeit so wichtig?

Dankbarkeit schafft Veränderung.

Ein dankbares Herz fließt über und wird weit.

Es sind laut Buddha nicht die Glücklichen, die dankbar sind, sondern die Dankbaren,

die glücklich sind.

Auch in der Bibel wird die Bedeutung einer dankbaren Grundhaltung deutlich.


Die Vorteile von Dankbarkeit

• Dankbarkeit schafft Verbundenheit. Wenn Sie für etwas dankbar sind, erzeugen Sie eine Verbindung zu der Person oder Sache, für die Sie Dankbarkeit empfinden.

Diese Verbindung findet auf einer tieferen Ebene statt und hebt das Gefühl von Trennung auf.

• Dankbarkeit kann Schlafstörungen, Angstzustände und Depressionen lindern und hat zudem einen positiven Effekt auf die Gesundheit Ihres Herzens und auf Ihren Blutdruck.

• Dankbarkeit reduziert Gefühle wie Angst, Neid, Ärger und auch die Tendenz, sich übermäßig zu sorgen und zu grübeln.

• Dankbarkeit fördert die Fähigkeit, positive Dinge um sich herum besser wahrzunehmen und schafft somit einen Nährboden für Zufriedenheit.

• Dankbarkeit holt zurück ins Hier und Jetzt. Dankbarkeit ist unvereinbar mit anderen Gefühlen, die mit der Vergangenheit oder Zukunft zu tun haben.

• Dankbarkeit kann sogar heilen. Wenn ich dankbar für meine Gesundheit bin, dann nähre ich meine Zellen mit Liebe und stärke sie. Die bekannten Wasser-Experimente des japanischen Wissenschaftlers Dr. Masaru Emoto haben den Einfluss von Gedanken und Gefühlen auf die Qualität und den Zustand von Wassermolekülen untersucht. Emoto beschriftete Wasserflaschen sowohl mit positiven Botschaften wie zum Beispiel „Danke“ als auch negativen Botschaften wie zum Beispiel „Krieg“. Anschließend wurde das Wasser eingefroren, fotografiert und die entstandenen Eiskristalle wurden anhand von ästhetisch-morphologischen Kriterien beurteilt. Die Ergebnisse waren verblüffend. Wir bestehen (je nach Alter und Geschlecht) zu etwa 60 bis 80% aus Wasser. Wenn unsere Körperzellen mit positiven Botschaften genährt werden, kann das logischerweise unsere Gesundheit und sogar die Heilung von Krankheiten fördern.


Wie kultiviere ich mehr Dankbarkeit in meinem Leben?

Erinnern Sie sich noch an das letzte friedvolle Weihnachtsfest, das Sie erlebt haben? Jeder von uns kennt dieses Gefühl, das den ganzen Körper durchströmt und das Herz förmlich aufgehen lässt: Dankbarkeit.

Wie oft jedoch hetzen wir durch unseren Alltag und gehen wie selbstverständlich davon aus, dass unser Körper uns Tag für Tag, vierundzwanzig Stunden und sieben Tage die Woche mit lebensnotwendigem Sauerstoff versorgt, Nahrung in Energie umwandelt und uns erlaubt, unseren Aktivitäten nachzugehen?

Halten Sie bitte einen Moment lang inne und denken über diesen Punkt nach, bevor Sie weiterlesen.



Sie müssen nicht erst etwas Bestimmtes erworben oder erreicht haben, um dankbar zu sein. Die gute Nachricht ist: Dankbarkeit kann wie ein Muskel trainiert werden.

Natürlich laufen die Dinge in unserem Leben oft anders als gewünscht. Unser Gehirn verarbeitet negative Eindrücke stärker und verzerrt mitunter die Wahrnehmung. Nichtsdestotrotz ist Dankbarkeit zu JEDER Zeit und auch unter besonderen Umständen verfügbar - wenn wir geübt darin sind.



Für mehr Dankbarkeit in meinem Leben tue ich Folgendes:


1) Dankbarkeitspunkte am Ende des Tages aufschreiben

Ich schreibe jeden Abend fünf Punkte auf, für die ich dankbar bin.

Das sind an schwierigen Tagen manchmal einfach die Basisthemen wie Gesundheit oder mein Zuhause. Wichtig für mich ist, die Dinge und Situationen so konkret wie möglich niederzuschreiben (am besten wirklich mit Stift und Papier) und mir die einzelnen Punkte noch einmal so detailliert wie möglich ins Gedächtnis zu rufen.

Im Folgenden nun ein Beispiel, wie eine Dankbarkeitsliste aussehen kann:

Ich bin dankbar für…

• mein wieder gesundes Knie (endlich wieder 10 Kilometer schmerzfreies Laufen)

• für Person X, weil sie einen Ersatzschlüssel zu meiner Wohnung hat und mir den Schlüsseldienst erspart hat.

• Vollwertiges, unverpacktes Essen, das ich selber zubereitet habe.

• Frieden in meinem Leben und eine zentrale Wohnung in einer grünen und ruhigen Straße.

• Für meine Arbeit, in der ich mich selbst verwirklichen darf und die so vielseitig ist, dass mein Leben nie eintönig wird.

• für die Freundschaft und das Treffen mit Person Y....


2) Dankbarkeit zeigen

Ich spreche regelmäßig meinen Dank aus. Es kann sich dabei um meine Familie, Freunde, Kollegen oder auch Unbekannte handeln. Selbst, wenn es den anderen vordergründig nicht zu berühren scheint - es verändert mich! Wir gehen davon aus, dass bestimmte Menschen immer da sein werden und sind uns häufig nicht bewusst darüber, dass sich alles im Bruchteil einer Sekunde verändern kann. Dann ist es oftmals zu spät. Ich lade Sie daher ein, DIREKT nach dem Lesen dieses Blogs jemandem Ihren Dank auszusprechen. Ein kurzes und ehrliches „Danke“ erzeugt inneren Frieden und schafft ein Gefühl von Verbundenheit.


3) Meditation und Dankbarkeit

Eine weitere, dankbarkeitsfördernde Möglichkeit ist Meditation.

Ich plane täglich mindestens 15 Minuten für Stille und Meditation ein.

Falls Sie mit dem Wort "Meditation" Schwierigkeiten haben:

Meditation ist alles andere als bloßes Herumsitzen oder eine religiöse Praxis für Mönche aus dem Himalaya. Meditation ist eine psychische Technik.

Hirnforscher bestätigen, dass regelmäßiges Meditieren das Gehirn verändert und Dankbarkeit fördert. Bereits nach mehreren Wochen verdichten sich die grauen Zellen im Hippocampus, dem Teil des Gehirns, der für Bewusstsein, Mitgefühl, Moral und Selbst-Einsicht verantwortlich ist. Dankbarkeit ist also nicht nur eine Emotion.

Wer sich darüber bewusst ist, wieviel Positives es im eigenen Leben gibt, wird großzügiger und kann leichter zurückstecken in Situationen, die andere bevorteilen.

Das stärkt Beziehungen und auch das eigene Selbstbild.

Wir können also sehr viel für unser Wohlbefinden und unsere Lebensqualität tun, indem wir durch die Fokussierung auf Dankbarkeit (in der Meditation) unser Gehirn neu strukturieren, ungeachtet der genetischen Disposition und kindlichen Prägung.

Ich lade Sie ein, ab sofort jeden Tag mindestens 15 Minuten Ihrer Lebenszeit in fokussierter Stille zu verbringen. Versuchen Sie, einen Monat lang konsequent zu üben. Unser Gehirn braucht normalerweise mindestens 30 Tage, um neue Gewohnheiten zu etablieren. Sie werden staunen, noch bevor Sie die Hälfte des Weges zurückgelegt haben.


Folgende, angeleitete Meditationen finde ich hilfreich:


Wie immer gilt: Nehmen Sie, was Sie gebrauchen können, und lassen Sie den Rest da.

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen und zu guter Letzt:

Ein dankbares Herz!

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